dermanent: Haarentfernungs-Methoden im Vergleich

Rasieren, wachsen, (d)epilieren...

Schmerzhaft? Wirkungsvoll? Dauerhaft?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich das Leben schwer zu machen und sich über nachwachsende Härchen an den Unterschenkeln, im Gesicht, unter den Achseln, auf den Unterarmen, im Intimbereich usw. aufzuregen. Idealer Weise unterzieht man sich daraufhin regelmäßigen, mehr oder minder schmerzhaften Prozeduren, um die lästigen Härchen zumindest für eine gewisse Zeit los zu werden. dermanent hat im folgenden die verschiedenen Möglichkeiten zu Haarentfernung zusammengetragen und diese einem Vergleich unterzogen:

 PrinzipVorteileNachteile
Enthaarungs-Creme Chemisch einfach riecht unangenehm, dauert, unsauber, Nach-Rasieren notwendig
Rasieren Ziehen und scheren schnell, einfach, universell stimuliert Haarwuchs, borstige / eingewachsene Haare, Entzündungsgefahr
Trimmen Stutzen schnell, hautschonend ungründlich, sichtbare Rückstände
Epilieren Klammern und ausreißen keine schmerzhaft, stark reizend, eingewachsene Haare, Blutung möglich
Wachsen Verkleben und ausreißen keine schmerzhaft, reizend, Pickel, trockene Haut, eingewachsene Haare
Nadel-Depilation Stechen und mit Reizsstrom veröden dauerhaft äußerst schmerzhaft, langwierig, Verletzungen und Vernarbungen möglich
Hochenergie-Licht Thermisch veröden schnell, gründlich, schmerzfrei, hautstimulierend, dauerhaft mehrere Sitzungen notwendig


Nachfolgend finden Sie die Haarentfernungsmethoden aus der obigen Tabelle im Detail erläutert:


Enthaarungs-Créme

  • Vorteile: Einfache Handhabung.
  • Nachteile: Riecht sehr unangenehm, das Auf-/Abtragen ist eine relativ komplizierte Prozedur, die etwa 20 Minuten dauert; die chemischen Inhaltsstoffe der Enthaarungs-Crémes sind alles andere als gesund. Ein Nach-Rasieren der geschwächt nachwachsenden Haare wird in jedem Falle notwendig.

Fazit: Enthaarungs-Crémes bieten keine dauerhafte Haarentfernung und sind aufgrund ihrer komplizierten Handhabung und Nebenwirkungen grundsätzlich nicht zu empfehlen.

Rasieren

  • Vorteile: Rasieren ist schnell, einfach und an jedem Ort möglich. Durch das hautnahe Abschaben des Haares erfährt die Haut gleichzeitig ein Peeling.
  • Nachteile: Durch das leichte Anzupfen und Abscheren des Haares wird das Haarwachstum angeregt. Rasiertes Haar wird kräftiger, borstiger, der Haarwuchs intensiviert sich. Abrasierte Haare können in der Pore einwachsen und sich entzünden. Die Haut muss nach der Rasur zur Beruhigung eingecremt werden.

Fazit: Rasieren ist keine Methode zur dauerhaften Haarentfernung, sondern fördert im Gegenteil den Haarwuchs.


Trimmen

  • Vorteile: Mit einem Trimmer kann das Haar auf besonders hautschonende und unkomplizierte Weise gestutzt werden.
  • Nachteile: Trimmen ist eine oberflächliche Methode, dadurch relativ ungründlich, es gibt sichtbare Haar-Rückstände.

Fazit: Trimmen eignet sich lediglich zur Haarkürzung zwischen IPL-Sitzungen und für Kurzhaar-Styling.


Epilieren, Epilation

  • Vorteile: eigentlich keine
  • Nachteile: Das Klammern und Ausreißen der Haare ist relativ schmerzhaft und erst nach zahlreichen Wiederholungen halbwegs erträglich, wenn die Haarwurzel geschwächt ist. Eingewachsene Haare, Hautreizungen und überempfindlichkeiten sind die Folge. Bei besonders dickem Haar kann das Epilieren unter den Achseln oder im Intimbereich sogar zu Blutungen führen.

Fazit: Das Epilieren muss regelmäßig wiederholt werden und stellt keine dauerhafte Lösung dar.


Wachsen, Heißwachs-Depilation

  • Vorteile: eigentlich keine
  • Nachteile: Das Verkleben der Haare mit Heißwachs-Streifen und das anschließende, großflächige Ausreißen ist sehr schmerzhaft. Die Haut wird stark gereizt, in den meisten Fällen treten zahlreiche Pickel in Erscheinung, die Haut ist im Anschluss sehr trocken. Unsauber ausgerissene, also unter der Hautoberfläche abgerissene Haare können in die Haut einwachsen, sich dort verkapseln und entzünden.

Fazit: Die Haarentfernung mittels Heißwachs ist eine veraltete und hygienisch fragwürdige Methode.


Nadeln, Nadel-Depilation

  • Vorteile: Der einzige Vorteil dieser aus tausenden Nadelstichen (1 Stich pro Hautpore bzw. Haarfollikel) und Reizstrom bestehenden Behandlungsform ist deren dauerhafte Wirkung.
  • Nachteile: Die Nadel-Depilation ist äußerst schmerzhaft. Da hierbei jede einzelne Haarwurzel mit einer unter Reizstrom stehenden Nadel von Hand verödet werden muss, sind diese Behandlungen zudem sehr langwierig. Die Einstiche stellen Verletzungen dar, die sich entzünden können und häufig auch vernarben. Allein schon aus hygienischen Gründen sollten solche invasiven Behandlungen immer in einer Fachpraxis vorgenommen werden.

Fazit: "Ich verstehe bis heute nicht, warum sich Menschen so etwas freiwillig antun..."


Hochenergielicht: IPL-Haarentfernung, IPL-RF, Laser-Haarentfernung, SHR

  • Vorteile: Schon die frühen Hochenergielichtgeräte zur dauerhaften Haarentfernung (IPL) waren je nach Fähigkeiten des Therapeuten beinahe schmerzfrei. Die modernen IPL-, E-Light-, Laser- und SHR-Technologien bieten nunmehr eine sehr schnelle und vor allem absolut schmerzfreie, dauerhafte Haarentfernung. Positive "Nebenwirkung": Die behandelte Haut wird gleichzeitig zur Collagenbildung angeregt und aufgefrischt.
  • Nachteile: Es sind gewisse Bedingungen vor und nach den Behandlungen mit Hochenergielicht zu beachten. IPL-, IPL-RF-, SHR- und Laser-Behandlungen sollten immer in einer Fachpraxis vorgenommen werden. Sind die ausführenden Personen nicht ausreichend berufserfahren und/oder mit der Technologie nur unzureichend vertraut, können die Behandlungen wirkungslos bleiben oder bei unsachgemäßer Anwendung ernst zu nehmende Verbrennungen verursachen.

Fazit: Dauerhafte Haarentfernung mittels Hochenergie-Licht stellt die einzige wirklich zuverlässige und schmerzfreie Behandlungsform dar, sofern diese von entsprechenden Fachpersonal vorgenommen werden.


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